Frühlingskonzert des „Gemischten Chores“ am 09.05.26 in der Patronatskirche in Schulzendorf

Mit Vorfreude und guter Laune erschienen die Mitglieder des Gemischten Chors und alle weiteren Musikanten an diesem milden Frühlingstag in der Patronatskirche in Schulzendorf zum diesjährigen Frühlingskonzert.

Ein buntes Gemisch aus Frühlingsliedern stand auf dem Programm, beginnend mit „Komm, lieber Mai“ (Mozart). Dazu sollten einige Schlager erklingen – „Liebeskummer“ (Bruhn), ein irisches Liebeslied „Down by the Salley Gardens“ (Schronen, Yeats) und weitere teils ruhige und besinnliche, teils heitere Lieder.

Dieses musikalische Potpourri sollte nicht nur die Zuhörer auf den Frühling einstimmen, sondern ihnen auch diesen Samstagnachmittag versüßen.

Zu unser aller Erbauung hatten einige Chorfrauen wieder leckere Kuchen gebacken und die Mitglieder des Fördervereins Patronatskirche sorgten für eine reiche Getränkeauswahl. Umrahmt wurde unser Programm in gewohnt professioneller Weise von unseren Moderatorinnen Irina Strohschein und Katrin Müller, die Wissen zum Hintergrund und den Themen einzelner Lieder aber auch Informationen zur Patronatskirche bereithielten.

Das Quartett mit Constanze Kozma, Claudia Markert, Christine Eichelmann, Karin Hinz, Katrin Müller, Gerhard Hinz und Winfried Rosol erfreute die Zuhörer mit 3 herrlichen Frühlings- und Volksliedern: „Der Frühling hat sich eingestellt“ (Reichardt), „Musica- die ganz liebliche Kunst“ (Jeep) und „Tulpen aus Amsterdam“ (Arnie).

Am Klavier begleitet wurde der Chor von unserer Pianistin Dawoon Jung.

Constanze Kozma und Marlis Krägel zeigten als Akkordeonduo ihr Können: „Valse sentimental“ (Schubert), „Alle Vögel sind schon da“ und „Schenkt man sich Rosen in Tirol“ (Mahr).
Das ganze Konzert stand wie gewohnt unter der Leitung von Saskia Sellnau.
Das Publikum, das zwar in nicht sehr großer Anzahl erschienen war, erfreute sich dennoch sichtbar an der Musik und sang gerne mit. Besonders begeistert waren alle vom Schlager „Tulpen aus Amsterdam“ (Arnie), bei dem die Zuhörer aufgefordert waren mitzusingen und zur Untermalung rote und gelbe Servietten zu schwenken.

Ein weiteres Highlight war die „Launige Forelle“. Zu diesem kleinen Lied schrieb Franz Schöggl Variationen des Liedes von Franz Schubert in kunstvoller Weise, indem er sie in Melodien bekannter Künstler wie Mozart, Weber oder Wagner verpackte.

Aber auch alle Frühlingslieder ließen die Herzen des Publikums höherschlagen: „Der Lenz ist angekommen“ (Mendelssohn-Bartholdy), der „Lindenbaum“ (Schubert) oder das Volkslied „Nun will der Lenz uns grüßen“. Ruhiger wurde es bei „Die Nacht“ (Schubert) oder bei dem alten Lied „Kum kum Geselle min“ (Adam de la Halle).

So war es ein stimmungsvolles und gelungenes Konzert, das mit der Zugabe von Nenas „Wunder geschehn“ abschloss und so den Sängern und Musizierenden wie dem Publikum einen wunderbaren Nachmittag bereitete.

Annette Büttner

Benefizkonzert des Gemischten Chores

Am Nikolausnachmittag, dem 6. Dezember 2025, lud der Gemischte Chor zu einem festlichen Benefizkonzert in Alt-Schulzendorf ein. Ein abwechslungsreiches Programm voller Weihnachtsklänge erfreute die zahlreichen Zuhörer.

Von klassischen Liedern wie „Ich steh an deiner Krippen hier“ und „Fröhliche Weihnacht überall“ über lateinamerikanische Rhythmen wie „Feliz Navidad“ bis hin zu englischsprachigem Liedgut wie „A New Noel“ – die Bandbreite war groß. Unter der Leitung von Saskia Sellnau präsentierte der Chor eine stimmungsvolle Mischung, die keine Wünsche offenließ.

Foto: Krägel

Das Gitarrenduo des Orchesters Cantabile (R. Eidner & G. Wiegmann) bereicherte den Abend mit zarten bis beschwingten Weihnachtsklängen. Auch das Quartett des Chores war wieder dabei und ließ mit dem berührenden „It was a silent night“ die Herzen der Zuhörer höherschlagen.

Zwischen den musikalischen Beiträgen erzählte Moderatorin Irina Strohschein liebevoll ausgewählte Weihnachtsgeschichten. Mal regten sie zum Nachdenken an, mal zauberten sie ein Schmunzeln ins Publikum. Am Klavier begleitete Dawoon Jung die Sängerinnen und Sänger mit gewohnt sanfter Virtuosität.

In der Pause konnten sich die Gäste bei einem Glas Glühwein und einem Stück Stollen stärken – eine willkommene Gelegenheit zum Austausch und zur Einstimmung auf den zweiten Teil des Konzerts.

Foto: Krägel

Besonders bezaubernd wirkte das Lied „One Candle“ (Beck/Fisher), das im Kerzenschein mit Soli vorgetragen wurde. Altbekannte Weihnachtsklassiker wie „Leise rieselt der Schnee“, „O du Fröhliche“ und „Tochter Zion“ luden zum Mitsingen ein.

Auch Lieder, die in den neuen Bundesländern traditionell beliebt waren – etwa „Still senkt sich die Nacht hernieder“ oder „Sind die Lichter angezündet“ – fanden großen Anklang.

Zum Ende des Konzerts zeigte sich die Magie der Musik auf besondere Weise: Ein kleines Mädchen begann beseelt im Mittelgang zu tanzen – vielleicht hatte sie am besten gespürt, wie sich Weihnachten wirklich anfühlen kann.

Annette Büttner

28. Adventskonzert der Eichwalder Chöre

Zum 28. Mal kamen am 30.11.2025 die Eichwalder Chöre am frühen Abend des 1.Advent zusammen, um auf den Advent einzustimmen. Jung und alt kamen zusammen, Kinderstimmen waren zu hören und die Kirche war so gut besucht, dass etliche Besucher keinen Sitzplatz mehr fanden und stehen mussten.

Zu Beginn bat Pfarrer Matthias Hanke um eine Schweigeminute anlässlich des plötzlichen Todes des langjährigen Chormitglieds Dr. Manfred Voigt und zündete eine Kerze auf dem Altar für ihn an. Es tat uns gut, seiner gemeinsam zu gedenken.

Den Konzertauftakt machte der Chor der evangelischen Gemeinde unter der Leitung von Peter Aumeier. „Jauchzet, ihr Himmel!“ (Mauersberger/Terstegen) und „Brich an, du schönes Morgenlicht„ (J.S. Bach/Rist) brachte die Zuhörer schon mal in die nötige weihnachtlich festliche Stimmung, während der Negro Spiritual „We shall walk throug the valley“ (SmithMore) durch seine liebevoll – herzlichen Harmonien die Gemüter der Zuhörer berührte und wärmte.

Foto: Krägel

GosPop unter der Leitung von Saskia Sellnau gab „Maria durch ein Dornwald ging“ in der wunderbaren Satzgestaltung von Faring und Stalmann zum Besten, wie immer bezaubernd auf dem Klavier begleitet von Dawoon Jung. Bei „Mary, did you know?“ (Lowry/Greene/Emerson) mit seiner kraft- und gefühlvollen Intonation waren sehr viele der Zuhörer tief emotional berührt. Bewegter ging es dann weiter mit „Can you hear the angels?“ (Gilpin), das einige im Publikum mitschunkeln ließ und alle in eine fröhlich – beschwingte Stimmung brachte.

Höhepunkt der Darbietung des „mehr forte“ Chores unter der Leitung von Johanna Erdmann war das „Weihnachts- Quodlibet“ (Weihe), eine spritzig-originelle Mischung bekannter Weihnachtslieder. Ebenfalls lebendig und mit Fingerschnippen war „Follow that star“ (Gritton), während das „Winter Wonderland (Smith/Bernard) zum fröhlichen Mitschunkeln einlud.

Foto: Krägel

Weiter ging es mit dem Gemischten Chor, dessen kraftvolle Intonation von „Tochter Zion“ (Ranke/Händel) eine wunderbar festliche Stimmung erzeugte und so die Zuhörer in seinen Bann zog. Als zärtliches Schlaflied folgte „Schlaf wohl, du Himmelsknabe“ (Schubart/Reimann), gefolgt vom gefühlvollen „A New Noel“ ((Boyd), dessen hinreißende Melodien die Zuhörerherzen wärmte, wunderbar begleitet am Klavier von Dawoon Jung.

Den Höhepunkt und Abschluss des Abends bildete der Schlusschoral „Tollite Hostias“ (Saint-Saens), den alle Chöre gemeinsam sangen und so das Publikum noch einmal mit voller Festlichkeit in den Adventsabend entließ.

Annette Büttner

Weihnachtslieder-Probenwochenende des Gemischten Chores 2025

Das altbewährte Probenwochenende im KiEZ Hölzerner See wurde in diesem Jahr abgewählt und am 13. und 14.09.2025 die Räume der Wildauer Musikschule getestet, um uns auf die Weihnachtskonzerte vorzubereiten.

Begonnen haben wir mit Atemübungen und Einsingen unter der Leitung von unserer engagierten Stimmbildnerin Christina Seifert, die uns hilfreiche Hinweise für weitere Proben und Konzerte gab.

Saskia stimmte uns u.a. mit ONE CANDLE auf die lichtarme Weihnachtszeit ein und übte dazu eine Choreografie zur „Erleuchtung“ von vielen elektronischen Kerzen ein!

Marlis trainierte u.a. die Männer zum perfekten Gesang „des leise rieselnden Schnees“, WEIHNACHT und FELIZ NAVIDAD.

Foto: M.Krägel

Eine Stunde Mittagspause verbrachte jeder auf seine Art, je nach Essenswünschen – in Küchennähe, Gaststätte oder Spaziergang ums Eck.  Das gemeinsame Mittagessen und die Wanderung am Hölzernen See wurde von einigen sehr vermisst.

Nach intensiver musikalischer Arbeit konnten zur Kaffeezeit zahlreiche mitgebrachte und sehr leckere Kuchen probiert werden! Die anschließenden 1,5 Probe-Stunden danach fielen dann natürlich schwer…

Foto: S.Fritz

Der Sonntag wurde intensiver und nur mit kurzen Pausen zum Proben genutzt: CANDLELIGHT CAROL, KINDLEIN ZART und immer besser und schöner: ONE CANDLE. So blieben für den Nachmittag die Stunden zur Erholung daheim.

Die Räumlichkeiten waren ideal für die gesangliche Einstimmung auf die Vorweihnachtszeit.

Danke an Saskia, Christina und Marlis

Sabine Fritz

Rosenfest – wir waren dabei!

In bester Stimmung zeigten sich am 14.06.2025 beim Rosenfest die Vocalinos , das Publikum und die Sonne. Das Programm war gut gewählt und zeigte das Können des Chores.

Foto: Krägel

Zunächst sang der ganze Chor, dann nur die Großen und abschließend als Premiere wurde noch getanzt. Alle hatten viel Spaß dabei und es war sicher nicht der letzte Auftritt mit Tanz.

Foto: Krägel

Danach begann die offene Probe des Gemischten Chores in der Villa Mosaik.

Ungelogen 1000 Mann drängten am Samstag bei gleißendem heißen Sommerwetter in die kühle Villa Mosaik, um an der offenen Chorprobe des Gemischten Chores der Chorgemeinschaft Eichwalde e.V. teilzunehmen. Glauben Sie nicht? Sie waren ja nicht dabei und somit auch nicht die 1001te Person – wobei, das wäre ja dann wieder eine andere Geschichte – 1001 Nacht…

Die Villa Mosaik war tatsächlich angenehm kühl und so starteten wir pünktlich 14.30 Uhr unsere Sonderprobe. Einige Interessierte sind tatsächlich unserer Einladung gefolgt und haben mitgesungen. Unsere Chorleiterin Saskia Sellnau hatte ein neues Lied im Gepäck: „Down by the Salley Gardens“. Der Text von William Butler Yeats wurde 1889 in „The Wanderings of Oisin and Other Poems“ veröffentlicht. Yeats gab in einer Anmerkung an, dass es sich um „den Versuch handelte, ein altes Lied aus drei Zeilen zu rekonstruieren, an die sich eine alte Bäuerin aus dem Dorf Ballisodare in der Grafschaft Sligo nur unvollständig erinnert und die sie oft vor sich hin singt“.

Das Lied ist wunderschön und da war es kein Wunder, dass wir es auch schnell draufhatten. Der Feinschliff erfolgt dann in den kommenden Proben, wie z.B. piano, crescendo, decrescendo usw.

Unsere wunderbare Pianistin Dawoon Jung begleitete uns am Klavier. Ich habe es genau gesehen – sie wollte schon fast mitsingen…

Zum Abschluss haben wir noch Wunder gescheh’n gesungen und plötzlich und unerwartet stand da ein Mann – er lächelte still in sich hinein – er wusste ja, was gleich kommen würde.

Der Eichwalder Bürgermeister Jörg Jenoch überreichte unserer Chorleiterin eine kleine Plakette und eine Urkunde – eine Auszeichnung für vorbildliche ehrenamtliche Arbeit in der Chorgemeinschaft Eichwalde e.V.

Foto: Kroh

Er muss musikalisch sein! Denn er machte ein kleines „scherzo“ mit unserer Pianistin.

Unser aller Beifall schwoll crescendo an, denn auch wir finden: Saskia ist Spitze!!!

Sind Sie vielleicht das nächste Mal dabei?

Manuela Kroh (AG ÖA)

Zu Besuch bei Freunden

Hört, Hört, Ihr lieben Leute, jetzt war auch ich in Kargowa!

Am Anfang der Story stehen die Auftritte der Chorgemeinschaft Eichwalde e.V. am 10.05.2025 und 11.05.2025. Unser Orchester Cantabile begann am 10.05.2025 um 11:00 Uhr, gefolgt vom Gemischten Chor um 15:00 Uhr und dann um 18:00 Uhr von GosPop. Am Sonntag, dem 11.05.2025, traten dann unsere herzallerliebsten Vocalinos auf. Bei all den Konzerten ließ es sich Herr Mücke, Bürgermeister von Schulzendorf, nicht nehmen, daran teilzuhaben. Wir feierten schließlich 650 Jahre Schulzendorf!

Unabhängig von all unseren schönen Liedern, die unser Orchester Cantabile als Repertoire für Sie bereit hält, war auch das polnische Lied: „Gdybym miał gitarę“ – was so viel bedeutet: „Wenn ich eine Gitarre hätte…“. In diesem Lied besingt ein Mann seine Auserwählte mit den schönen dunklen Augen und versichert, dass er alles tun will, um sie zu gewinnen. (Ich rauche keine Pfeife mehr, ich trinke auch keinen Wodka und es ist mir ebenfalls egal, was die anderen sagen.)

Da ich das Lied ganz knotenfrei über die Lippen bekam, durfte ich es mit Orchesterbegleitung singen. Der eine Herr im Publikum, den ich nicht mal erkannte als den Bürgermeister Herrn Mücke, war offenbar so begeistert, dass er das ganze kurzerhand mit dem Handy mitfilmte. Später bekam ich es mit: oooops, das ist ja Herr Mücke… Also bin ich nach der Veranstaltung zu ihm hingegangen, weil ich ja weiß, dass Schulzendorf und Kargowa Partnerstädte sind, und habe ihm meinen Wunsch singend angetragen: „Ick war noch niemals in Kargowa“. Herr Mücke antwortete: „Aber wir waren schon mehrfach da“. Und ich zurück: „Ick weeß, aber ich war noch nicht da“…

Herr Mücke war gerade dabei, das Handyvideo zur Bürgermeisterin von Kargowa zu versenden, die sich sehr über diese nette Geste gefreut hatte. Musik verbindet halt.

Nach ein paar Tagen erhielt ich tatsächlich eine Einladung über das Bürgermeisterbüro, mit nach Kargowa zu fahren. Am 31.05.2025 wäre dort ein Volksfest. Na, was glauben Sie, habe ich zugesagt?

Ach nööööö….                                         NA KLARO!!!

Und da es ein Volksfest war, dachte ich,

ich ziehe mal die Auftrittssachen an

– schön traditionell.

Aber wie witzig:

Ich war die Einzige auf dem ganzen Fest,

die so traditionell gekleidet war.

Wir saßen kurzweilige Stunden unter einer Art Sonnendachkuppel und haben uns sehr nett bei Kaffee und lecker Keksen unterhalten.

Ich weniger, weil mich die ganzen Eindrücke so fesselten, aber Herr Reech tauschte sich intensiv mit der Bürgermeisterin Frau Paron, mit der stellv. Bürgermeisterin Frau Żurawiecka und einer genialen Übersetzerin aus. Über dies und das, über jenes und noch viel mehr – Gespräche unter Führungskräften halt. Wie macht ihr das? Habt ihr auch die und die Erfahrungen gemacht? Wie finanziert ihr solche Volksfeste? usw. usf.

Gegen 18:00 Uhr verabschiedeten wir uns und traten den Heimweg an. Im Nachgang bedauere ich zutiefst, nicht wenigstens mit einer der freundlichen Damen die Handynummer getauscht zu haben.

Ob ich sie je wiedersehen werde? Ich wollte doch noch mehr polnisch lernen und von der Kultur erfahren. Nun ja…

Ich wollte doch noch mehr polnisch lernen und von der Kultur erfahren. Nun ja…

Mir geistert seit Tagen ein Lied durch den Kopf – das Weltjugendlied mit den Worten aus dem Refrain „Unser Lied die Ländergrenzen überfliegt, Freundschaft siegt“. So soll es sein!

Ich habe da mal so eine Idee: Was halten Sie davon, wenn wir – der Chor aus Kargowa und die Chorgemeinschaft Eichwalde e.V. ein gemeinsames Liedprojekt starten? Wir könnten zu Weihnachten gemeinsam singen: „Stille Nacht – heilige Nacht“ und „Lulajże, Jezuniu“, beide Lieder in der jeweiligen Landessprache.

Das wäre was: Mitten auf dem Platz vor dem Rathaus Schulzendorf eine vielstimmige weihnachtliche Atmosphäre schaffen.

Schreiben Sie gern, was Sie davon halten und ob Sie einfach Lust und Zeit hätten, dabei sein zu wollen. Wir freuen uns auf Ihre Nachrichten!

Wir sehen uns!

M. Kroh AG ÖA (Fotos: M. Kroh)

Vocalinos danken ihrem Sponsor

Immer wenn es bei den Konzerten der Chorgemeinschaft Eichwalde an der Patronatskirche eng wird, hilft das Autohaus Kossert. Deshalb war es gar keine Frage, dass unsere Jüngsten sich dafür bedankten und beim Frühlingsfest der Firma mit einem kleinen Programm den Gästen viel Freude brachten. Als Belohnung bekamen sie viel Applaus, Eis, Saft, Bratwurst und Popcorn. Na, das hat sich doch gelohnt!

Martina Büttner AG ÖA

Die Chorgemeinschaft Eichwalde gratulierte zu „650 Jahre Schulzendorf“

Die Chorgemeinschaft Eichwalde e.V. ist mit der Kultur in Schulzendorf und der Patronatskirche eng verbunden, die seit 2005 als Kulturstätte zur Verfügung steht. Die Chorgemeinschaft Eichwalde hat auch etwas dazu beigetragen, denn seit dem 16. 12.2000 gab der Gemischte Chor jährlich ein Benefizkonzert zugunsten der Patronatskirche. Auch bei der Etablierung der ABO-Reihe der Gemeinde hat er mit 12 Konzerten geholfen.

Viele Schulzendorfer singen in den 3 Chören der Chorgemeinschaft oder spielen in ihrem Orchester mit. Deshalb war es gar keine Frage, dass alle 4 Ensembles mit einem Strauß vieler Melodien und Interessantes über Schulzendorf in den Konzerten am 10.05.2025 und 11.05.2025 gratulieren wollten.

Um 11.00 Uhr startete das Konzert mit dem Orchester Cantabile. Moderiert wurde über die Besiedlung, Dorfgründung, Landbucheintrag, Wappen, Patronat, Patronatskirche, Partnergemeinden, Feste, Gemeindebibliothek, Schulen und das Engagement der Chorgemeinschaft für die Patronatskirche und die ABO-Kulturreihe.

(Das Foto (Otto) zeigt das Orchester Cantabile bei der Probe)

Um 15.00 Uhr begann das Konzert des Gemischten Chores mit vielfältigen Liedern, hier wurden in der Moderation persönliche Geschichten einzelner Sängerinnen und Sänger vorgetragen, die sie mit Schulzendorf verbinden.

(Das Foto (Büttner) zeigt die Aktion zu „Tulpen aus Amsterdam“)

Um 18 Uhr beschlossen die GosPop-Frauen den „Tag voll Musik“. Die Moderatoren erzählten u.a. über die Entwicklung der Kitas.

(Das Foto (Büttner) zeigt einen der Titel, bei der Bewegung das Publikum in Schwung bringt.)

(Das Foto (Büttner) zeigt, dass auch die Vocalinos Spaß haben an der Bewegung beim Singen.)

Am nächsten Tag um 15 Uhr wollten auch die Kinder- und Jugendlichen der „Vocalinos“ gratulieren. Auch sie hatten neben einem umfangreichen Liedprogramm Geschichten über die Patronatskirche parat, um zu gratulieren.

Alle 4 Ensembles der Chorgemeinschaft Eichwalde zeigten Qualität und Vielseitigkeit in den Konzerten, bezogen die Zuhörer mit ein und haben den Schulzendorfern so ein wunderbares Geschenk gemacht. Dafür sei den beiden künstlerischen Leitern Saskia Sellnau und Martina Büttner sowie allen Mitwirkenden auf, vor und hinter der Bühne „Vielen Dank“ gesagt.

Nur wo waren die Schulzendorfer Zuhörer? Wollten Sie nichts über ihre 650jährige Geschichte hören oder einfach die wunderschöne Musik nicht hören? Schade – verpasst, denn diese Konzerte waren lange angekündigt und einmalig.

Marlis Krägel

Nach dem Konzert ist vor dem Konzert

Ja, wir, der Gemischte Chor unseres Vereins, sind motiviert unser nächstes Konzert anlässlich der 650-Jahrfeier Schulzendorfs am 10.05.2025 zu gestalten.

Und weil Ostern eine Probe entfällt, versammelte sich heute, am Samstag, 05.04.2025, ein großer Teil des Chores um unsere Dirigentin Saskia Sellnau zur intensiven Probe in der „Villa Mosaik“.

Begonnen haben wir mit Atemübungen und Einsingen unter der Leitung von Christina Seifert, unserer engagierten Stimmbildnerin. Danach übte sie mit uns stimmgruppenweise spezielle Passagen aus unseren Liedern und gab hilfreiche Hinweise, die wir in den weiteren Proben und zum Konzert umsetzen können.

Saskia wählte „Komm holder Lenz“ aus „Die Jahreszeiten“ (Joseph Haydn) zu unserem heutigen Schwerpunkt. Das passte, denn draußen war es noch recht frisch trotz Sonne, die sich hin und wieder blicken ließ. Die neuen Mitglieder „kämpften“ sich mit uns durch die fassettenreichen Abschnitte von 10 Notenseiten!!!

Zu allererst begann Saskia in den Samstagmorgenstunden mit uns, noch stimmschonend, wieder ein paar Seiten aus dem für alle neuen 12seitigen „Adiemus“ von Karl Jenkins zu erarbeiten! Die Vocalinos singen diesen Titel ebenfalls und OHNE Notenblatt! Ein hehres Ziel für uns Ältere!

Zwischendurch widmeten wir uns der „Zärtlichen Liebe“ von Ludwig van Beethoven, einem sehr emotionalen Lied! Es hörte sich schon ganz gut an, aber Saskia wird noch mit uns an den Feinheiten arbeiten wollen!?

Nach der Mittagspause, in der sich alle mit Selbstbereitetem oder Gekauftem gestärkt und nett miteinander geplaudert hatten, kam Schwung in die Sängerschar:  beim „Liebeskummer lohnt sich nicht…“ (C. Bruhn) gibt uns Saskia das klare Ziel vor:  Auftritt OHNE Notenblatt! Aber wir werden das schaffen!

Um nochmals unsere Stimmen so richtig zu schulen, nahm Saskia das Finnische Volkslied „Fern weilt mein Liebster“ ins Repertoire des heutigen Probentages anlässlich des bevorstehenden nächsten Konzertes.

Mit den Klängen und den neuerworbenen Singe -Techniken der vergangenen 4,5 Stunden im Ohr gingen oder fuhren wir einem schönen Restwochenende im April entgegen.

Danke Saskia und Christina -Bis zur nächsten Probe am Montag.

Sabine Fritz

(Fotos – Fritz)