Probentag des Gemischten Chores am 11.04.26


An einem sonnigen und noch frischen Frühlingsmorgen startete unser diesjähriger Probentag in der Villa Mosaik in Eichwalde. Mit dabei natürlich unsere geschätzte Chorleiterin Saskia Sellnau sowie unsere Gesangsbildnerin Christina Seifert, die uns in gewohnt professioneller Art in die Feinheiten des schönen Gesanges geleitete.

Ein neues Lied stand auf dem Programm: „Alta Trinità beata“ – ein altes italienisches Prozessionslied aus dem 15. Jhd. Ich glaube, nach den ersten Durchgängen fand es unser aller Gefallen.

Während der separaten Stimmbildungen der einzelnen Stimmgruppen übten die übrigen Sänger und Sängerinnen an unseren polnischen Liedern „Chocpracuje w miescie“ und „Gdybym mial gitare“ – die Chorreise nach Kargowa stand ja unmittelbar bevor.

„Der Lenz ist angekommen“ (Mendelssohn Bartholdy/Eichendorff) war unser Übungslied für die Gesangsbildung und sicher konnte jede Gesangsgruppe hinterher sagen, dass sie in Klang und Ausdruck ein gutes Stück weitergekommen ist. Auch das schöne Weihnachtslied „One candle“ (Beck/Fisher) konnte die Gruppe, die dieses Lied zum letzten Weihnachtskonzert vorgetragen hatte, noch bei Christina Seifert üben und später mit dem gesamten Chor zusammenfügen, was sicher für alle ein Genuss war.

Ein neues Lied stand auf dem Programm: „Alta Trinità beata“ – ein altes italienisches Prozessionslied aus dem 15. Jhd. Ich glaube, nach den ersten Durchgängen fand es unser aller Gefallen.

Weiter ging es mit „Kume, kum, Geselle min“ (Henkhaus) – nach einer Blaubeurener Handschrift aus dem 13 Jhd. Es folgte der erfrischende und allseits bekannte Schlager „Liebeskummer lohnt sich nicht“ (Bruhn/Meierhofer) sowie „Wunder gescheh‘n“ von Nena. Den Abschluss bildete die wunderbare „Launige Forelle“ – Variationen über Schuberts Lied von Franz Schöggl: 1. Thema: „Die launige Forelle von Schubert“, 2. Mozart „Eine kleine Nachtforelle““, 4. Weber: „Der Freifisch“,7. „Forelle nach Wiener Art“ und 8. „Forelle Italiana“.

Alle hielten motiviert und freudig durch, und so war es ein gelungener und erfolgreicher Probentag!

Annette Büttner

Fotos: Annette Bütter

Chorfahrt in die Partnerstadt der Gemeinde Schulzendorf – Kargowa

Vom 18. bis 19. April 2026 reiste unsere Chorgemeinschaft – bestehend aus Mitgliedern des Gemischten Chores, von GosPop sowie dem Orchester – in die polnische Wojewodschaft Lebus. Begleitet wurden wir von der Sprachmittlerin Czesława Sarnowski, dem ehemaligen Bürgermeister und Ehrenbürger der Stadt Kargowa, Markus Mücke, sowie dem neuen Bürgermeister Markus Witteck.

Auf dem Weg nach Kargowa legten wir zwei eindrucksvolle Zwischenstopps ein: Zunächst besichtigten wir die weltweit zweitgrößte Christusstatue in Świebodzin, anschließend die malerische Kleinstadt Łagów, wo wir im Innenhof der Johanniterburg unser Mittagessen genossen.

Im Hotel Kaukaska in Wolsztyn angekommen, bereiteten wir uns auf das abendliche Chorkonzert im „Centrum Kultury“ in Kargowa vor. Das Konzert begann um 19 Uhr, und unsere polnischen Gastgeber hatten im Vorfeld rund 100 Plakate verteilt, um für die Veranstaltung zu werben.

Der Gemischte Chor eröffnete das Konzert mit bekannten Frühlingsliedern und Schlagern. Auch Schuberts „Forelle“ fand großen Anklang beim Publikum. Die polnischen Lieder „Choć pracuję w mieście“ und „Gdybym miał gitarę“ durften selbstverständlich nicht fehlen und sorgten für ausgelassene Stimmung, die GosPop anschließend noch weiter steigerte.

Nach dem Konzert kam es zu einem herzlichen Wiedersehen mit den Honoratioren der Stadt, die mit ihren Reden kaum ein Ende fanden, sowie mit Mitgliedern des Chores „Kargowiacy“. Unsere erste Begegnung mit ihnen liegt bereits einige Jahre zurück: am 3. Mai 2008 bei einem Konzert in Jatznick, ebenfalls Partnergemeinde von Kargowa – also noch vor dem offiziellen Partnerschaftsvertrag zwischen Kargowa und Schulzendorf vom 23. Juli 2009. Seitdem folgten zahlreiche gemeinsame musikalische Aktivitäten: Konzerte am 23.08.2014 zum Schokoladenfest, am 11.10.2015 im Centrum Kultury Kargowa, am 20.08.2017, am 15.06.2019 erneut zum Schokoladenfest sowie am 17.07.2021 am See. Der Gegenbesuch der „Kargowiacy“ fand am 2./3. Juli 2022 statt, wo wir gemeinsam ein Konzert in Schmöckwitz am See gestalteten.

Am Sonntag besuchten wir das Robert-Koch-Museum in Wolsztyn und staunten über die bedeutenden Leistungen des berühmten Mediziners. Anschließend fuhren wir zum Marktplatz von Kargowa, wo wir uns mit einem musikalischen Ständchen von unseren Gastgebern verabschiedeten.

Weiter ging es zum Weingut Gorzykowo, wo wir einem Vortrag lauschten und unser Mittagessen in der liebevoll umgestalteten Remise einnahmen. Danach erkundeten wir bei einem Stadtrundgang die Sehenswürdigkeiten von Zielona Góra.

Um 17 Uhr traten wir – erfüllt von vielen Eindrücken und angenehm erschöpft – die Heimreise mit vielen Liedern an, wobei wir unser Gedächtnis oft auch mit fast verschollenen Liedtexten testeten.

Vielen Dank den Organisatoren.

Marlis Krägel

Große Kinderchorwerkstatt

Die Vocalinos waren mit dabei

Der Sängerkreis KWh in Kooperation mit der Freien Musik- und Kulturakademie Wildau (MKAW) hatte zur großen Kinderchorwerkstatt am 21.3.2026 nach Wildau ins Volkshaus eingeladen. Der Einladung folgten 25 Kinder der Vocalinos Eichwalde, 25 Kinder der MKAW, 10 Kinder der Ahrensdorfer Spatzen, 7 Kinder vom ASF Spremberg und 4 Kinder aus Blumberg.

Ab 9:30 Uhr waren überall Kinderstimmen zu hören. Der Vorsitzende des Sängerkreises Peter Schneider empfing die Kinder und Begleitpersonen. Jedes Kind bekam einen roten oder grünen Punkt plus Namensschild auf das Oberteil, was das Teilen der Gruppe später leichter machte. Tino Höch und Martina Büttner begrüßten die Teilnehmer, Frau Buschmann (Präsidentin des Landesmusikrates Brandenburg) richtete noch einige aufmunternde Worte an die Teilnehmer, dann konnte Emma Werther (Co-Dirigentin der Vocalinos) das Einsingen beginnen.

Stimme lockern, Atmung kontrollieren, Töne nach oben und unten bringen – das machte Spaß. Anschließend wurde in 2 Gruppen gearbeitet. Gina und Ulli Ziche (Musiker, Komponisten, Lehrer) präsentierten mit Martina Büttner das Lied „Alle Kinder dieser Erde woll`n, dass endlich Friede werde“ -ein Lied, geschrieben von Gina und Ulli Ziche und sehr passend in diesen unruhigen Zeiten.

Here comes the sun

Sonne im Herzen – Begeisterndes Chorkonzert in der Patronatskirche Schulzendorf

Unter dem Motto „Here Comes the Sun“ erlebten die Besucherinnen und Besucher am 7. März 2026 ein ebenso stimmungsvolles wie mitreißendes Chorkonzert in der vollbesetzten Patronatskirche Schulzendorf.

Der Frauenchor „GosPop“ der Chorgemeinschaft Eichwalde präsentierte gemeinsam mit dem Ensemble „Mosaik“ ein abwechslungsreiches Programm, das perfekt zum frühlingshaften Wetter passte.

Mitglieder des neu gegründeten Ensembles Mosaik

Passender hätte der Auftakt kaum sein können: Mit „Here Comes the Sun“ von den Beatles eröffnete der Chor den Abend, während draußen tatsächlich die Sonne strahlte. Die fröhliche Stimmung übertrug sich sofort auf das Publikum. Trotz des schönen Wetters war die Kirche bis auf den letzten Platz gefüllt, ein deutliches Zeichen für die große Vorfreude auf das Konzert, das die Dirigentinnen Saskia Sellnau, Anke Boldt und Sandra List vorbereitet hatten.

Die Sängerinnen von GosPop überzeugten mit einem gefühlvollen und zugleich kraftvollen Mix aus Gospel- und Popsongs. Mal beschwingt, mal nachdenklich, immer mit spürbarer Freude am gemeinsamen Singen nahm der Chor die Zuhörerinnen und Zuhörer mit auf eine musikalische Reise voller Emotionen.

Wie gewohnt wurde der Chor dabei von Dawoon Jung am Piano begleitet, was den Klangteppich bildete. In diesem Konzert kamen zusätzlich Gitarre und Percussion hinzu, die dem Programm noch mehr rhythmische Vielfalt und Energie verliehen.

Percussiongruppe und unsere Pianistin Dawoon Jung im Hintergrund

Charmant und unterhaltsam führten Svenja Büttner und Heike Schubert durch das Programm. Mit Witz, Herz und einer angenehmen Leichtigkeit verbanden sie die einzelnen Programmpunkte, gaben Einblicke in die Stücke und sorgten immer wieder für ein Schmunzeln im Publikum.

Am Ende stand ein langer Applaus für einen rundum gelungenen Konzertabend. „Here Comes the Sun“ erwies sich nicht nur als passendes Motto, sondern auch als treffendes Gefühl, das viele Besucherinnen und Besucher mit nach Hause nahmen: ein Abend voller Wärme, Musik und Gemeinschaft.

Verena Seifert

Jahreshauptversammlung und Neujahrsfeier am 13.02.2026

Wie in jedem Verein stand auch bei der Chorgemeinschaft Eichwalde die jährliche Hauptversammlung auf dem Programm. Der Vorstand hatte alle Mitglieder am 13.02.2026 in die Schulzendorfer Butze eingeladen und im Vorfeld sämtliche Berichte verschickt. Dadurch konnten die Anwesenden ohne lange Vorträge direkt in die inhaltliche Diskussion einsteigen.

Foto: Krägel

Ein Thema war der Wunsch, vorbereitete Konzerte künftig nicht nur einmal, sondern mehrfach aufzuführen. Das setzt allerdings voraus, dass genügend Sängerinnen und Sänger bereitstehen, auch für zusätzliche Termine mitzuwirken. Außerdem wurde über Sinn und Zweck einer Dokumentation der Anwesenheit bei Proben und Auftritten gesprochen.

Die formellen Punkte waren rasch erledigt und alle konnten zum geselligen Teil übergehen – schließlich sollte das neue musikalische Jahr gebührend begrüßt werden. Zunächst wartete ein reichhaltiges Buffet, zu dem viele Mitglieder selbst gekochte und gebackene Köstlichkeiten beigesteuert hatten.

Anschließend ging es musikalisch weiter: Die „Oldies“ sowie Stephan, Thomas.

Heike, Verena, Gerhard und Günter sorgten mit ihren Beiträgen für beste Stimmung auf der Bühne.

So könnten eigentlich alle Jahreshauptversammlungen ausklingen. Damit würde man den Ursprüngen des Chores wieder näherkommen, denn schon zu Zeiten des Männerchores – und später des Gemischten Chores – war diese Form des Beisammenseins Tradition. Damals wurden die Versammlungen sogar für ein gemeinsames „Eisbeinessen“ unterbrochen und endeten stets in fröhlicher Runde mit humorvollen Beiträgen, kleinen Sketchen und viel Gesang.

Marlis Krägel (Fotos: Krägel)

Neujahrskonzert – Orchester „Cantabile“

Am 24. Januar 2026 hatte das Orchester der Chorgemeinschaft Eichwalde erneut zum Neujahrskonzert eingeladen.

Besonders bemerkenswert ist die außergewöhnliche Besetzung des Ensembles: Mandoline, Mandola, Gitarre, Geige, Cello, Klavier, Flöte, Mundharmonika, Klarinette, Akkordeon, Horn, Glockenspiel und Percussion vereinen sich zu einem unverwechselbaren Klangbild.

Auf dem Programm standen unter anderem Werke, die an die zurückliegende Weihnachtszeit erinnerten – darunter Kompositionen von C. Saint-Saëns, G. F. Händel, E. Humperdinck und P. Tschaikowsky.

Erstmals trat zudem ein neu formiertes Blockflötenensemble auf, das die „Pastorely“ von Jiří Laburda präsentierte.

Foto: Otto

Auch die beliebten Stücke von Edvard Grieg und Jacques Offenbach durften nicht fehlen. Ergänzt wurde das Konzert durch Volksmelodien aus Schweden, Lettland, Frankreich, Großbritannien und Irland. Die beiden Moderatorinnen führten mit Charme und Witz durch den Nachmittag und sorgten für beste Stimmung im Saal. Kaffee und Kuchen rundeten das winterliche Konzertvergnügen ab, zu dem zahlreiche Gäste erschienen waren – kein Platz blieb frei.

Foto: Otto

Wir freuen uns schon auf das Kaffee- und Kuchenkonzert am 30.08.2026.

Marlis Krägel

Vocalinos beim Neujahrsempfang

Für die „Vocalinos“ war es am 10.01.2026 erneut ein großer Bahnhof. Gemeinsam mit den Eichwalder Cheerleadern gestalteten sie das Programm des gemeinsamen Neujahrsempfangs der Gemeinden Eichwalde, Schulzendorf und Zeuthen in der Radelandhalle Eichwalde. Beide Ensembles begeisterten das Publikum und sorgten für einen lebendigen Start in das neue Jahr.

Foto: Krägel

Allerdings zeigte sich einmal mehr, dass gute Übertragungstechnik auch fachkundig bedient werden muss – was an diesem Vormittag leider nicht der Fall war. Als eine Zuhörerin den Techniker darauf aufmerksam machte, dass die Begleitmusik zu laut sei, reagierte er lediglich mit einem „Ach ja?“, ohne die Lautstärke anzupassen. Zudem blieb ein Mikrofon während des ersten Teils unbemerkt ausgeschaltet.

Foto: Krägel

Im zweiten Teil des Auftritts übernahm schließlich Chorleiterin Martina Büttner selbst die technische Verantwortung. Mit ihrer eigenen Ausrüstung stellte sie sicher, dass die Kinderstimmen klar und deutlich zu hören waren.

Marlis Krägel, AG ÖA

Vocalinos auf dem Funkerberg

Fotos: Büttner

Der letzte Auftritt der Vocalinos in diesem Jahr am 20.12.2025 auf dem Funkerberg war ein echtes Highlight für die „Großen“ des Chors. Bereits zum fünften Mal konnten sie beim Weihnachtskonzert des Funkerberg-Vereins zeigen, wie beeindruckend ihr Gesang klingt – unterstützt von der besonderen Akustik des Maschinensaals.

Das Programm war erneut abwechslungsreich gestaltet. Kurze Geschichten rund um das Radio, erzählt von Rainer Suckow, sorgten dafür, dass keine Minute Langeweile aufkam. Zwei Instrumentalisten aus den Reihen der Vocalinos präsentierten zudem ihr Können, und gleich zwei Lieder feierten Premiere: das aus der Ukraine stammende „A Carol of the Bells“ sowie „Snowman“ von Sia.

Der Applaus war überwältigend. Ein Zuhörer bedankte sich begeistert beim Vorsitzenden, der das Lob umgehend an den Chor weitergab: „Es war eine Freude. Der Chor war eine wunderbare Wahl, und Ihre Zwischenmoderation mit den kleinen Geschichten – ein rundum gelungenes Programm.“

Nun kehrt zwar etwas Ruhe ein, doch Ausruhen steht nicht auf dem Plan. Schon am 10.01.2026 sind die Vocalinos beim Neujahrsempfang der Gemeinden erneut mit dabei.

Martina Büttner