Jahreshauptversammlung und Neujahrsfeier am 13.02.2026

Wie in jedem Verein stand auch bei der Chorgemeinschaft Eichwalde die jährliche Hauptversammlung auf dem Programm. Der Vorstand hatte alle Mitglieder am 13.02.2026 in die Schulzendorfer Butze eingeladen und im Vorfeld sämtliche Berichte verschickt. Dadurch konnten die Anwesenden ohne lange Vorträge direkt in die inhaltliche Diskussion einsteigen.

Foto: Krägel

Ein Thema war der Wunsch, vorbereitete Konzerte künftig nicht nur einmal, sondern mehrfach aufzuführen. Das setzt allerdings voraus, dass genügend Sängerinnen und Sänger bereitstehen, auch für zusätzliche Termine mitzuwirken. Außerdem wurde über Sinn und Zweck einer Dokumentation der Anwesenheit bei Proben und Auftritten gesprochen.

Die formellen Punkte waren rasch erledigt und alle konnten zum geselligen Teil übergehen – schließlich sollte das neue musikalische Jahr gebührend begrüßt werden. Zunächst wartete ein reichhaltiges Buffet, zu dem viele Mitglieder selbst gekochte und gebackene Köstlichkeiten beigesteuert hatten.

Anschließend ging es musikalisch weiter: Die „Oldies“ sowie Stephan, Thomas.

Heike, Verena, Gerhard und Günter sorgten mit ihren Beiträgen für beste Stimmung auf der Bühne.

So könnten eigentlich alle Jahreshauptversammlungen ausklingen. Damit würde man den Ursprüngen des Chores wieder näherkommen, denn schon zu Zeiten des Männerchores – und später des Gemischten Chores – war diese Form des Beisammenseins Tradition. Damals wurden die Versammlungen sogar für ein gemeinsames „Eisbeinessen“ unterbrochen und endeten stets in fröhlicher Runde mit humorvollen Beiträgen, kleinen Sketchen und viel Gesang.

Marlis Krägel (Fotos: Krägel)

Neujahrskonzert – Orchester „Cantabile“

Am 24. Januar 2026 hatte das Orchester der Chorgemeinschaft Eichwalde erneut zum Neujahrskonzert eingeladen.

Besonders bemerkenswert ist die außergewöhnliche Besetzung des Ensembles: Mandoline, Mandola, Gitarre, Geige, Cello, Klavier, Flöte, Mundharmonika, Klarinette, Akkordeon, Horn, Glockenspiel und Percussion vereinen sich zu einem unverwechselbaren Klangbild.

Auf dem Programm standen unter anderem Werke, die an die zurückliegende Weihnachtszeit erinnerten – darunter Kompositionen von C. Saint-Saëns, G. F. Händel, E. Humperdinck und P. Tschaikowsky.

Erstmals trat zudem ein neu formiertes Blockflötenensemble auf, das die „Pastorely“ von Jiří Laburda präsentierte.

Foto: Otto

Auch die beliebten Stücke von Edvard Grieg und Jacques Offenbach durften nicht fehlen. Ergänzt wurde das Konzert durch Volksmelodien aus Schweden, Lettland, Frankreich, Großbritannien und Irland. Die beiden Moderatorinnen führten mit Charme und Witz durch den Nachmittag und sorgten für beste Stimmung im Saal. Kaffee und Kuchen rundeten das winterliche Konzertvergnügen ab, zu dem zahlreiche Gäste erschienen waren – kein Platz blieb frei.

Foto: Otto

Wir freuen uns schon auf das Kaffee- und Kuchenkonzert am 30.08.2026.

Marlis Krägel

Vocalinos beim Neujahrsempfang

Für die „Vocalinos“ war es am 10.01.2026 erneut ein großer Bahnhof. Gemeinsam mit den Eichwalder Cheerleadern gestalteten sie das Programm des gemeinsamen Neujahrsempfangs der Gemeinden Eichwalde, Schulzendorf und Zeuthen in der Radelandhalle Eichwalde. Beide Ensembles begeisterten das Publikum und sorgten für einen lebendigen Start in das neue Jahr.

Foto: Krägel

Allerdings zeigte sich einmal mehr, dass gute Übertragungstechnik auch fachkundig bedient werden muss – was an diesem Vormittag leider nicht der Fall war. Als eine Zuhörerin den Techniker darauf aufmerksam machte, dass die Begleitmusik zu laut sei, reagierte er lediglich mit einem „Ach ja?“, ohne die Lautstärke anzupassen. Zudem blieb ein Mikrofon während des ersten Teils unbemerkt ausgeschaltet.

Foto: Krägel

Im zweiten Teil des Auftritts übernahm schließlich Chorleiterin Martina Büttner selbst die technische Verantwortung. Mit ihrer eigenen Ausrüstung stellte sie sicher, dass die Kinderstimmen klar und deutlich zu hören waren.

Marlis Krägel, AG ÖA

Vocalinos auf dem Funkerberg

Fotos: Büttner

Der letzte Auftritt der Vocalinos in diesem Jahr am 20.12.2025 auf dem Funkerberg war ein echtes Highlight für die „Großen“ des Chors. Bereits zum fünften Mal konnten sie beim Weihnachtskonzert des Funkerberg-Vereins zeigen, wie beeindruckend ihr Gesang klingt – unterstützt von der besonderen Akustik des Maschinensaals.

Das Programm war erneut abwechslungsreich gestaltet. Kurze Geschichten rund um das Radio, erzählt von Rainer Suckow, sorgten dafür, dass keine Minute Langeweile aufkam. Zwei Instrumentalisten aus den Reihen der Vocalinos präsentierten zudem ihr Können, und gleich zwei Lieder feierten Premiere: das aus der Ukraine stammende „A Carol of the Bells“ sowie „Snowman“ von Sia.

Der Applaus war überwältigend. Ein Zuhörer bedankte sich begeistert beim Vorsitzenden, der das Lob umgehend an den Chor weitergab: „Es war eine Freude. Der Chor war eine wunderbare Wahl, und Ihre Zwischenmoderation mit den kleinen Geschichten – ein rundum gelungenes Programm.“

Nun kehrt zwar etwas Ruhe ein, doch Ausruhen steht nicht auf dem Plan. Schon am 10.01.2026 sind die Vocalinos beim Neujahrsempfang der Gemeinden erneut mit dabei.

Martina Büttner

Benefizkonzert des Gemischten Chores

Am Nikolausnachmittag, dem 6. Dezember 2025, lud der Gemischte Chor zu einem festlichen Benefizkonzert in Alt-Schulzendorf ein. Ein abwechslungsreiches Programm voller Weihnachtsklänge erfreute die zahlreichen Zuhörer.

Von klassischen Liedern wie „Ich steh an deiner Krippen hier“ und „Fröhliche Weihnacht überall“ über lateinamerikanische Rhythmen wie „Feliz Navidad“ bis hin zu englischsprachigem Liedgut wie „A New Noel“ – die Bandbreite war groß. Unter der Leitung von Saskia Sellnau präsentierte der Chor eine stimmungsvolle Mischung, die keine Wünsche offenließ.

Foto: Krägel

Das Gitarrenduo des Orchesters Cantabile (R. Eidner & G. Wiegmann) bereicherte den Abend mit zarten bis beschwingten Weihnachtsklängen. Auch das Quartett des Chores war wieder dabei und ließ mit dem berührenden „It was a silent night“ die Herzen der Zuhörer höherschlagen.

Zwischen den musikalischen Beiträgen erzählte Moderatorin Irina Strohschein liebevoll ausgewählte Weihnachtsgeschichten. Mal regten sie zum Nachdenken an, mal zauberten sie ein Schmunzeln ins Publikum. Am Klavier begleitete Dawoon Jung die Sängerinnen und Sänger mit gewohnt sanfter Virtuosität.

In der Pause konnten sich die Gäste bei einem Glas Glühwein und einem Stück Stollen stärken – eine willkommene Gelegenheit zum Austausch und zur Einstimmung auf den zweiten Teil des Konzerts.

Foto: Krägel

Besonders bezaubernd wirkte das Lied „One Candle“ (Beck/Fisher), das im Kerzenschein mit Soli vorgetragen wurde. Altbekannte Weihnachtsklassiker wie „Leise rieselt der Schnee“, „O du Fröhliche“ und „Tochter Zion“ luden zum Mitsingen ein.

Auch Lieder, die in den neuen Bundesländern traditionell beliebt waren – etwa „Still senkt sich die Nacht hernieder“ oder „Sind die Lichter angezündet“ – fanden großen Anklang.

Zum Ende des Konzerts zeigte sich die Magie der Musik auf besondere Weise: Ein kleines Mädchen begann beseelt im Mittelgang zu tanzen – vielleicht hatte sie am besten gespürt, wie sich Weihnachten wirklich anfühlen kann.

Annette Büttner

28. Adventskonzert der Eichwalder Chöre

Zum 28. Mal kamen am 30.11.2025 die Eichwalder Chöre am frühen Abend des 1.Advent zusammen, um auf den Advent einzustimmen. Jung und alt kamen zusammen, Kinderstimmen waren zu hören und die Kirche war so gut besucht, dass etliche Besucher keinen Sitzplatz mehr fanden und stehen mussten.

Zu Beginn bat Pfarrer Matthias Hanke um eine Schweigeminute anlässlich des plötzlichen Todes des langjährigen Chormitglieds Dr. Manfred Voigt und zündete eine Kerze auf dem Altar für ihn an. Es tat uns gut, seiner gemeinsam zu gedenken.

Den Konzertauftakt machte der Chor der evangelischen Gemeinde unter der Leitung von Peter Aumeier. „Jauchzet, ihr Himmel!“ (Mauersberger/Terstegen) und „Brich an, du schönes Morgenlicht„ (J.S. Bach/Rist) brachte die Zuhörer schon mal in die nötige weihnachtlich festliche Stimmung, während der Negro Spiritual „We shall walk throug the valley“ (SmithMore) durch seine liebevoll – herzlichen Harmonien die Gemüter der Zuhörer berührte und wärmte.

Foto: Krägel

GosPop unter der Leitung von Saskia Sellnau gab „Maria durch ein Dornwald ging“ in der wunderbaren Satzgestaltung von Faring und Stalmann zum Besten, wie immer bezaubernd auf dem Klavier begleitet von Dawoon Jung. Bei „Mary, did you know?“ (Lowry/Greene/Emerson) mit seiner kraft- und gefühlvollen Intonation waren sehr viele der Zuhörer tief emotional berührt. Bewegter ging es dann weiter mit „Can you hear the angels?“ (Gilpin), das einige im Publikum mitschunkeln ließ und alle in eine fröhlich – beschwingte Stimmung brachte.

Höhepunkt der Darbietung des „mehr forte“ Chores unter der Leitung von Johanna Erdmann war das „Weihnachts- Quodlibet“ (Weihe), eine spritzig-originelle Mischung bekannter Weihnachtslieder. Ebenfalls lebendig und mit Fingerschnippen war „Follow that star“ (Gritton), während das „Winter Wonderland (Smith/Bernard) zum fröhlichen Mitschunkeln einlud.

Foto: Krägel

Weiter ging es mit dem Gemischten Chor, dessen kraftvolle Intonation von „Tochter Zion“ (Ranke/Händel) eine wunderbar festliche Stimmung erzeugte und so die Zuhörer in seinen Bann zog. Als zärtliches Schlaflied folgte „Schlaf wohl, du Himmelsknabe“ (Schubart/Reimann), gefolgt vom gefühlvollen „A New Noel“ ((Boyd), dessen hinreißende Melodien die Zuhörerherzen wärmte, wunderbar begleitet am Klavier von Dawoon Jung.

Den Höhepunkt und Abschluss des Abends bildete der Schlusschoral „Tollite Hostias“ (Saint-Saens), den alle Chöre gemeinsam sangen und so das Publikum noch einmal mit voller Festlichkeit in den Adventsabend entließ.

Annette Büttner

GosPop sang in Britz zum 1. Advent

Am 29. November 2025 erlebte die Kirchengemeinde in Britz einen besonderen musikalischen Auftakt zur Adventszeit.

Pfarrer Sebastian Janz-Hagendorf hatte den Chor GosPop bei einem früheren Auftritt kennengelernt und lud ihn ein, das erste Adventswochenende mit einem festlichen Konzert zu bereichern.

Schon mit dem Eröffnungstitel Can You Hear The Angels wurde die adventliche Stimmung spürbar. Das abwechslungsreiche Repertoire spannte einen Bogen von klassischen Weihnachtsliedern über stimmungsvolle Stücke zur winterlichen Landschaft bis hin zu heiteren Liedern rund um den Weihnachtsmann.

Besinnliche Momente wechselten sich mit schwungvollen Passagen ab, die durch den Perkussionisten Samuel besondere Lebendigkeit erhielten. Bei den deutschen Liedern sang das Publikum begeistert mit und verwandelte die Kirche in einen großen Klangraum voller Gemeinschaft.

Foto: Schubert
Foto: Schubert

Ein weiterer Höhepunkt war der Einsatz der Dirigentin Saskia Sellnau, die mit ihrer Querflöte für Gänsehautmomente sorgte. Die Kombination aus Chor, Instrumentalbegleitung und Publikumsbeteiligung machte den Abend zu einem unvergesslichen Erlebnis, wozu auch Dawoon Jung am Klavier beitrug.

Zum Ausklang trafen sich Sängerinnen, Sänger und Gäste bei heißen Getränken und Weihnachtsgebäck. Schnell war man sich einig: Diese Begegnung sollte keine einmalige bleiben, sondern künftig fester Bestandteil der Adventszeit in Britz werden.

Sonja Hermenau

Die Vocalinos bei Senioren und Höffner

In kleiner Besetzung – immerhin mit 13 jungen Sänger*innen – traten wir am 29.11.2025 in der Butze auf und erfreuten die Schulzendorfer Senioren bei ihrer traditionellen Weihnachtsfeier. Dieser Auftritt bildete zugleich den Auftakt unserer Adventssaison. Mit bekannten Liedern zum Mitsingen und modernen deutschen Weihnachtsliedern sorgten wir für eine fröhliche und stimmungsvolle Atmosphäre, die das Publikum sichtlich genoss.

Besonders groß angekündigt war unser Auftritt im Möbelhaus Höffner bereits viele Tage zuvor. Trotz einer Krankheitswelle standen dort am 06.12.2025 stolze 30 Vocalinos auf der Bühne – und schnell hatten wir nicht nur die Eltern, sondern auch zahlreiche weitere Besucher*innen in unseren Bann gezogen. Die Resonanz war überwältigend, und wir fühlten uns sehr willkommen. Es hat uns dort ausgesprochen gut gefallen, und wir freuen uns schon jetzt auf die nächste Einladung.

Foto: Büttner

Martina Büttner