Mit Vorfreude und guter Laune erschienen die Mitglieder des Gemischten Chors und alle weiteren Musikanten an diesem milden Frühlingstag in der Patronatskirche in Schulzendorf zum diesjährigen Frühlingskonzert.
Ein buntes Gemisch aus Frühlingsliedern stand auf dem Programm, beginnend mit „Komm, lieber Mai“ (Mozart). Dazu sollten einige Schlager erklingen – „Liebeskummer“ (Bruhn), ein irisches Liebeslied „Down by the Salley Gardens“ (Schronen, Yeats) und weitere teils ruhige und besinnliche, teils heitere Lieder.
Dieses musikalische Potpourri sollte nicht nur die Zuhörer auf den Frühling einstimmen, sondern ihnen auch diesen Samstagnachmittag versüßen.
Zu unser aller Erbauung hatten einige Chorfrauen wieder leckere Kuchen gebacken und die Mitglieder des Fördervereins Patronatskirche sorgten für eine reiche Getränkeauswahl. Umrahmt wurde unser Programm in gewohnt professioneller Weise von unseren Moderatorinnen Irina Strohschein und Katrin Müller, die Wissen zum Hintergrund und den Themen einzelner Lieder aber auch Informationen zur Patronatskirche bereithielten.

Das Quartett mit Constanze Kozma, Claudia Markert, Christine Eichelmann, Karin Hinz, Katrin Müller, Gerhard Hinz und Winfried Rosol erfreute die Zuhörer mit 3 herrlichen Frühlings- und Volksliedern: „Der Frühling hat sich eingestellt“ (Reichardt), „Musica- die ganz liebliche Kunst“ (Jeep) und „Tulpen aus Amsterdam“ (Arnie).
Am Klavier begleitet wurde der Chor von unserer Pianistin Dawoon Jung.

Constanze Kozma und Marlis Krägel zeigten als Akkordeonduo ihr Können: „Valse sentimental“ (Schubert), „Alle Vögel sind schon da“ und „Schenkt man sich Rosen in Tirol“ (Mahr).
Das ganze Konzert stand wie gewohnt unter der Leitung von Saskia Sellnau.
Das Publikum, das zwar in nicht sehr großer Anzahl erschienen war, erfreute sich dennoch sichtbar an der Musik und sang gerne mit. Besonders begeistert waren alle vom Schlager „Tulpen aus Amsterdam“ (Arnie), bei dem die Zuhörer aufgefordert waren mitzusingen und zur Untermalung rote und gelbe Servietten zu schwenken.
Ein weiteres Highlight war die „Launige Forelle“. Zu diesem kleinen Lied schrieb Franz Schöggl Variationen des Liedes von Franz Schubert in kunstvoller Weise, indem er sie in Melodien bekannter Künstler wie Mozart, Weber oder Wagner verpackte.
Aber auch alle Frühlingslieder ließen die Herzen des Publikums höherschlagen: „Der Lenz ist angekommen“ (Mendelssohn-Bartholdy), der „Lindenbaum“ (Schubert) oder das Volkslied „Nun will der Lenz uns grüßen“. Ruhiger wurde es bei „Die Nacht“ (Schubert) oder bei dem alten Lied „Kum kum Geselle min“ (Adam de la Halle).
So war es ein stimmungsvolles und gelungenes Konzert, das mit der Zugabe von Nenas „Wunder geschehn“ abschloss und so den Sängern und Musizierenden wie dem Publikum einen wunderbaren Nachmittag bereitete.
Annette Büttner


