Frühlingskonzert des „Gemischten Chores“ am 09.05.26 in der Patronatskirche in Schulzendorf

Mit Vorfreude und guter Laune erschienen die Mitglieder des Gemischten Chors und alle weiteren Musikanten an diesem milden Frühlingstag in der Patronatskirche in Schulzendorf zum diesjährigen Frühlingskonzert.

Ein buntes Gemisch aus Frühlingsliedern stand auf dem Programm, beginnend mit „Komm, lieber Mai“ (Mozart). Dazu sollten einige Schlager erklingen – „Liebeskummer“ (Bruhn), ein irisches Liebeslied „Down by the Salley Gardens“ (Schronen, Yeats) und weitere teils ruhige und besinnliche, teils heitere Lieder.

Dieses musikalische Potpourri sollte nicht nur die Zuhörer auf den Frühling einstimmen, sondern ihnen auch diesen Samstagnachmittag versüßen.

Zu unser aller Erbauung hatten einige Chorfrauen wieder leckere Kuchen gebacken und die Mitglieder des Fördervereins Patronatskirche sorgten für eine reiche Getränkeauswahl. Umrahmt wurde unser Programm in gewohnt professioneller Weise von unseren Moderatorinnen Irina Strohschein und Katrin Müller, die Wissen zum Hintergrund und den Themen einzelner Lieder aber auch Informationen zur Patronatskirche bereithielten.

Das Quartett mit Constanze Kozma, Claudia Markert, Christine Eichelmann, Karin Hinz, Katrin Müller, Gerhard Hinz und Winfried Rosol erfreute die Zuhörer mit 3 herrlichen Frühlings- und Volksliedern: „Der Frühling hat sich eingestellt“ (Reichardt), „Musica- die ganz liebliche Kunst“ (Jeep) und „Tulpen aus Amsterdam“ (Arnie).

Am Klavier begleitet wurde der Chor von unserer Pianistin Dawoon Jung.

Constanze Kozma und Marlis Krägel zeigten als Akkordeonduo ihr Können: „Valse sentimental“ (Schubert), „Alle Vögel sind schon da“ und „Schenkt man sich Rosen in Tirol“ (Mahr).
Das ganze Konzert stand wie gewohnt unter der Leitung von Saskia Sellnau.
Das Publikum, das zwar in nicht sehr großer Anzahl erschienen war, erfreute sich dennoch sichtbar an der Musik und sang gerne mit. Besonders begeistert waren alle vom Schlager „Tulpen aus Amsterdam“ (Arnie), bei dem die Zuhörer aufgefordert waren mitzusingen und zur Untermalung rote und gelbe Servietten zu schwenken.

Ein weiteres Highlight war die „Launige Forelle“. Zu diesem kleinen Lied schrieb Franz Schöggl Variationen des Liedes von Franz Schubert in kunstvoller Weise, indem er sie in Melodien bekannter Künstler wie Mozart, Weber oder Wagner verpackte.

Aber auch alle Frühlingslieder ließen die Herzen des Publikums höherschlagen: „Der Lenz ist angekommen“ (Mendelssohn-Bartholdy), der „Lindenbaum“ (Schubert) oder das Volkslied „Nun will der Lenz uns grüßen“. Ruhiger wurde es bei „Die Nacht“ (Schubert) oder bei dem alten Lied „Kum kum Geselle min“ (Adam de la Halle).

So war es ein stimmungsvolles und gelungenes Konzert, das mit der Zugabe von Nenas „Wunder geschehn“ abschloss und so den Sängern und Musizierenden wie dem Publikum einen wunderbaren Nachmittag bereitete.

Annette Büttner

Vocalinos – Konzert zum Muttertag

Vocalinos, Foto: Krägel

Es war wieder ein sehr schönes Konzert, das die Vocalinos am 10.05.2026 den Gästen der Patronatskirche darboten. Dieses Mal standen auch einige nachdenkliche Titel auf dem Programm – darunter „Menschen sind verrückte Tiere“, „Alle Kinder dieser Welt“ und „Wer möchte nicht im Leben bleiben“. Daneben erklangen beliebte Melodien aus Film und Musical wie „Chim Chim Cheree“, „Das Lummerland“ und „Vois sur ton chemin“.

Viele Solobeiträge zeigten eindrucksvoll, auf welch hohem gesanglichen Niveau die Kinder und Jugendlichen in diesem Chor arbeiten. Besonders hervorzuheben ist hier das Duett „A Whole New World“, vorgetragen von Jolina und Dean.

Sehr gefreut habe ich mich darüber, dass Amalia mit ihrem Akkordeonspiel auf das „Instrument des Jahres“ – das Akkordeon – aufmerksam machte und dies auch in der Moderation aufgegriffen wurde.

Zum Abschluss erklang „We are the World“, geschrieben von Lionel Richie und Michael Jackson und 1985 von rund 50 der bekanntesten Musiker*innen ihrer Zeit aufgenommen. Der Song trägt eine klare Botschaft: Mitgefühl, Verantwortung und gemeinsames Handeln.

Ja, man kann abschließend sagen – ein Konzert voller Gefühl, Vielfalt und musikalischer Verbundenheit.

Marlis Krägel

Probentag des Gemischten Chores am 11.04.26


An einem sonnigen und noch frischen Frühlingsmorgen startete unser diesjähriger Probentag in der Villa Mosaik in Eichwalde. Mit dabei natürlich unsere geschätzte Chorleiterin Saskia Sellnau sowie unsere Gesangsbildnerin Christina Seifert, die uns in gewohnt professioneller Art in die Feinheiten des schönen Gesanges geleitete.

Ein neues Lied stand auf dem Programm: „Alta Trinità beata“ – ein altes italienisches Prozessionslied aus dem 15. Jhd. Ich glaube, nach den ersten Durchgängen fand es unser aller Gefallen.

Während der separaten Stimmbildungen der einzelnen Stimmgruppen übten die übrigen Sänger und Sängerinnen an unseren polnischen Liedern „Chocpracuje w miescie“ und „Gdybym mial gitare“ – die Chorreise nach Kargowa stand ja unmittelbar bevor.

„Der Lenz ist angekommen“ (Mendelssohn Bartholdy/Eichendorff) war unser Übungslied für die Gesangsbildung und sicher konnte jede Gesangsgruppe hinterher sagen, dass sie in Klang und Ausdruck ein gutes Stück weitergekommen ist. Auch das schöne Weihnachtslied „One candle“ (Beck/Fisher) konnte die Gruppe, die dieses Lied zum letzten Weihnachtskonzert vorgetragen hatte, noch bei Christina Seifert üben und später mit dem gesamten Chor zusammenfügen, was sicher für alle ein Genuss war.

Weiter ging es mit „Kume, kum, Geselle min“ (Henkhaus) – nach einer Blaubeurener Handschrift aus dem 13 Jhd. Es folgte der erfrischende und allseits bekannte Schlager „Liebeskummer lohnt sich nicht“ (Bruhn/Meierhofer) sowie „Wunder gescheh‘n“ von Nena. Den Abschluss bildete die wunderbare „Launige Forelle“ – Variationen über Schuberts Lied von Franz Schöggl: 1. Thema: „Die launige Forelle von Schubert“, 2. Mozart „Eine kleine Nachtforelle““, 4. Weber: „Der Freifisch“,7. „Forelle nach Wiener Art“ und 8. „Forelle Italiana“.

Alle hielten motiviert und freudig durch, und so war es ein gelungener und erfolgreicher Probentag!

Annette Büttner

Fotos: Annette Bütter

Chorfahrt in die Partnerstadt der Gemeinde Schulzendorf – Kargowa

Vom 18. bis 19. April 2026 reiste unsere Chorgemeinschaft – bestehend aus Mitgliedern des Gemischten Chores, von GosPop sowie dem Orchester – in die polnische Wojewodschaft Lebus. Begleitet wurden wir von der Sprachmittlerin Czesława Sarnowski, dem ehemaligen Bürgermeister und Ehrenbürger der Stadt Kargowa, Markus Mücke, sowie dem neuen Bürgermeister Markus Witteck.

Auf dem Weg nach Kargowa legten wir zwei eindrucksvolle Zwischenstopps ein: Zunächst besichtigten wir die weltweit zweitgrößte Christusstatue in Świebodzin, anschließend die malerische Kleinstadt Łagów, wo wir im Innenhof der Johanniterburg unser Mittagessen genossen.

Im Hotel Kaukaska in Wolsztyn angekommen, bereiteten wir uns auf das abendliche Chorkonzert im „Centrum Kultury“ in Kargowa vor. Das Konzert begann um 19 Uhr, und unsere polnischen Gastgeber hatten im Vorfeld rund 100 Plakate verteilt, um für die Veranstaltung zu werben.

Der Gemischte Chor eröffnete das Konzert mit bekannten Frühlingsliedern und Schlagern. Auch Schuberts „Forelle“ fand großen Anklang beim Publikum. Die polnischen Lieder „Choć pracuję w mieście“ und „Gdybym miał gitarę“ durften selbstverständlich nicht fehlen und sorgten für ausgelassene Stimmung, die GosPop anschließend noch weiter steigerte.

Nach dem Konzert kam es zu einem herzlichen Wiedersehen mit den Honoratioren der Stadt, die mit ihren Reden kaum ein Ende fanden, sowie mit Mitgliedern des Chores „Kargowiacy“. Unsere erste Begegnung mit ihnen liegt bereits einige Jahre zurück: am 3. Mai 2008 bei einem Konzert in Jatznick, ebenfalls Partnergemeinde von Kargowa – also noch vor dem offiziellen Partnerschaftsvertrag zwischen Kargowa und Schulzendorf vom 23. Juli 2009. Seitdem folgten zahlreiche gemeinsame musikalische Aktivitäten: Konzerte am 23.08.2014 zum Schokoladenfest, am 11.10.2015 im Centrum Kultury Kargowa, am 20.08.2017, am 15.06.2019 erneut zum Schokoladenfest sowie am 17.07.2021 am See. Der Gegenbesuch der „Kargowiacy“ fand am 2./3. Juli 2022 statt, wo wir gemeinsam ein Konzert in Schmöckwitz am See gestalteten.

Am Sonntag besuchten wir das Robert-Koch-Museum in Wolsztyn und staunten über die bedeutenden Leistungen des berühmten Mediziners. Anschließend fuhren wir zum Marktplatz von Kargowa, wo wir uns mit einem musikalischen Ständchen von unseren Gastgebern verabschiedeten.

Weiter ging es zum Weingut Gorzykowo, wo wir einem Vortrag lauschten und unser Mittagessen in der liebevoll umgestalteten Remise einnahmen. Danach erkundeten wir bei einem Stadtrundgang die Sehenswürdigkeiten von Zielona Góra.

Um 17 Uhr traten wir – erfüllt von vielen Eindrücken und angenehm erschöpft – die Heimreise mit vielen Liedern an, wobei wir unser Gedächtnis oft auch mit fast verschollenen Liedtexten testeten.

Vielen Dank den Organisatoren.

Marlis Krägel

Große Kinderchorwerkstatt

Die Vocalinos waren mit dabei

Der Sängerkreis KWh in Kooperation mit der Freien Musik- und Kulturakademie Wildau (MKAW) hatte zur großen Kinderchorwerkstatt am 21.3.2026 nach Wildau ins Volkshaus eingeladen. Der Einladung folgten 25 Kinder der Vocalinos Eichwalde, 25 Kinder der MKAW, 10 Kinder der Ahrensdorfer Spatzen, 7 Kinder vom ASF Spremberg und 4 Kinder aus Blumberg.

Ab 9:30 Uhr waren überall Kinderstimmen zu hören. Der Vorsitzende des Sängerkreises Peter Schneider empfing die Kinder und Begleitpersonen. Jedes Kind bekam einen roten oder grünen Punkt plus Namensschild auf das Oberteil, was das Teilen der Gruppe später leichter machte. Tino Höch und Martina Büttner begrüßten die Teilnehmer, Frau Buschmann (Präsidentin des Landesmusikrates Brandenburg) richtete noch einige aufmunternde Worte an die Teilnehmer, dann konnte Emma Werther (Co-Dirigentin der Vocalinos) das Einsingen beginnen.

Stimme lockern, Atmung kontrollieren, Töne nach oben und unten bringen – das machte Spaß. Anschließend wurde in 2 Gruppen gearbeitet. Gina und Ulli Ziche (Musiker, Komponisten, Lehrer) präsentierten mit Martina Büttner das Lied „Alle Kinder dieser Erde woll`n, dass endlich Friede werde“ -ein Lied, geschrieben von Gina und Ulli Ziche und sehr passend in diesen unruhigen Zeiten.

Here comes the sun

Sonne im Herzen – Begeisterndes Chorkonzert in der Patronatskirche Schulzendorf

Unter dem Motto „Here Comes the Sun“ erlebten die Besucherinnen und Besucher am 7. März 2026 ein ebenso stimmungsvolles wie mitreißendes Chorkonzert in der vollbesetzten Patronatskirche Schulzendorf.

Der Frauenchor „GosPop“ der Chorgemeinschaft Eichwalde präsentierte gemeinsam mit dem Ensemble „Mosaik“ ein abwechslungsreiches Programm, das perfekt zum frühlingshaften Wetter passte.

Mitglieder des neu gegründeten Ensembles Mosaik

Passender hätte der Auftakt kaum sein können: Mit „Here Comes the Sun“ von den Beatles eröffnete der Chor den Abend, während draußen tatsächlich die Sonne strahlte. Die fröhliche Stimmung übertrug sich sofort auf das Publikum. Trotz des schönen Wetters war die Kirche bis auf den letzten Platz gefüllt, ein deutliches Zeichen für die große Vorfreude auf das Konzert, das die Dirigentinnen Saskia Sellnau, Anke Boldt und Sandra List vorbereitet hatten.

Die Sängerinnen von GosPop überzeugten mit einem gefühlvollen und zugleich kraftvollen Mix aus Gospel- und Popsongs. Mal beschwingt, mal nachdenklich, immer mit spürbarer Freude am gemeinsamen Singen nahm der Chor die Zuhörerinnen und Zuhörer mit auf eine musikalische Reise voller Emotionen.

Wie gewohnt wurde der Chor dabei von Dawoon Jung am Piano begleitet, was den Klangteppich bildete. In diesem Konzert kamen zusätzlich Gitarre und Percussion hinzu, die dem Programm noch mehr rhythmische Vielfalt und Energie verliehen.

Percussiongruppe und unsere Pianistin Dawoon Jung im Hintergrund

Charmant und unterhaltsam führten Svenja Büttner und Heike Schubert durch das Programm. Mit Witz, Herz und einer angenehmen Leichtigkeit verbanden sie die einzelnen Programmpunkte, gaben Einblicke in die Stücke und sorgten immer wieder für ein Schmunzeln im Publikum.

Am Ende stand ein langer Applaus für einen rundum gelungenen Konzertabend. „Here Comes the Sun“ erwies sich nicht nur als passendes Motto, sondern auch als treffendes Gefühl, das viele Besucherinnen und Besucher mit nach Hause nahmen: ein Abend voller Wärme, Musik und Gemeinschaft.

Verena Seifert

Vocalinos auf dem Funkerberg

Fotos: Büttner

Der letzte Auftritt der Vocalinos in diesem Jahr am 20.12.2025 auf dem Funkerberg war ein echtes Highlight für die „Großen“ des Chors. Bereits zum fünften Mal konnten sie beim Weihnachtskonzert des Funkerberg-Vereins zeigen, wie beeindruckend ihr Gesang klingt – unterstützt von der besonderen Akustik des Maschinensaals.

Das Programm war erneut abwechslungsreich gestaltet. Kurze Geschichten rund um das Radio, erzählt von Rainer Suckow, sorgten dafür, dass keine Minute Langeweile aufkam. Zwei Instrumentalisten aus den Reihen der Vocalinos präsentierten zudem ihr Können, und gleich zwei Lieder feierten Premiere: das aus der Ukraine stammende „A Carol of the Bells“ sowie „Snowman“ von Sia.

Der Applaus war überwältigend. Ein Zuhörer bedankte sich begeistert beim Vorsitzenden, der das Lob umgehend an den Chor weitergab: „Es war eine Freude. Der Chor war eine wunderbare Wahl, und Ihre Zwischenmoderation mit den kleinen Geschichten – ein rundum gelungenes Programm.“

Nun kehrt zwar etwas Ruhe ein, doch Ausruhen steht nicht auf dem Plan. Schon am 10.01.2026 sind die Vocalinos beim Neujahrsempfang der Gemeinden erneut mit dabei.

Martina Büttner

Orchesterausflug nach Kunersdorf, Wriezen und Neuhardenberg

Im Frühjahr einigten wir uns zu einem gemeinsamen Tagesausflug, der uns am 11. Oktober 2025 nach Kunersdorf zum Chamisso-Museum führen sollte.

Leider konnten einige erkrankte Mitglieder nicht teilnehmen, so dass wir schließlich eine kleine, aber feine Gruppe von elf Personen waren. Um 11 Uhr trafen wir uns am Museum, wo uns nach einer Tasse Kaffee die Leiterin begrüßte und in die Ausstellung einführte. Es folgte eine spannende und eindrucksvolle Führung durch das Museum, den Garten, die Grabkolonaden und die Kirche sowie einem Film von der höchst interessanten dreijährigen Weltreise Chamissos.

Zum Mittagessen kehrten wir ins italienische Restaurant „al dente“ in Wriezen ein. Es folgte ein interessanter, teilweise auch abenteuerlicher Rundgang durch die Stadt, dabei war auch der ehemalige jüdische Friedhof.

Weiter ging es nach Neuhardenberg, wo wir bei Kaffee und Kuchen verweilten und

anschließend einen Spaziergang durch den Schlosspark mit untergehender Sonne genossen. Alles in allem war es ein sehr gelungener und bereichernder Tag, für dessen perfekte Organisation wir Marlis herzlich danken.

Julia Otto